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Nachwort |
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Nach eigener Aussage von Odile hatten sechs Monate professioneller Arbeit und der Erfolg mit dem Titel "Vélomoteur" die Mädchen gebremst. Sie blieben sich selbst treu, bewahrten die Musik als Hobby und wollten nicht Karriere machen.
Was ist aus ihnen nach mehr als zehn Jahren geworden?
Tony Truant (einst Gitarrist bei den Dogs) schrieb in den Anmerkungen zu dem Sampler C'est complet: "Diese entzückenden jungen Frauen sind inzwischen alle drei ehrbare Mütter, aber sicherlich immer dazu bereit mit ihren Kindern auf dem Tisch zu tanzen und das Leben zu genießen."
1999 widmeten Philippe Manœuvre und François Bergeron den ersten Teil ihrer TV- Dokumentarreihe "Babylone Yé-Yé" den sogenannten "Ein Hit-Wundern", den Künstlern, die nur einen einzigen Superhit herausgebracht haben. Bei dieser Gelegenheit interviewten sie Odile und Isabelle. Auf die Frage, die jedem auf den Lippen brannte, was sie mit all dem Geld gemacht hatten, dass sie mit dem Erfolgshit "Vélomoteur" verdient hatten, lautete die
Antwort:
"Wir haben es angelegt. Wir haben es nicht verprasst, wir haben keinen Ferrari gekauft..."
(Sich selbst korrigierend: "Nein, so geht das nicht. Das hört sich nicht nach Rock'n Roll an. Wie könnte man das anders ausdrücken...)
Daraufhin ahmte Odile die Stimme einer alten Frau nach: "Die Wahrheit ist, wir haben uns Häuser gekauft, für unsere Kinder."
Isabelle fügte lauthals lachend hinzu: "Verdammt, wie peinlich!"
Fotos aus "Babylone Yé-Yé" (1999)