Les Calamités
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Kapitel 1: Je suis une calamité
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Anfang der 80er Jahre überlegten sich drei junge Mädchen aus Beaune was sie gegen ihre Langeweile tun könnten.
"Wie wäre es wenn wir eine Rockband gründeten?", schlug eine von ihnen vor.
"Ja, super," sagten die beiden anderen.
"Gut, aber Schule geht vor," sagten ihre Eltern.
 

Von nun an verbrachten Caroline Augier, Isabelle Petit und Odile Repolt den größten Teil ihrer Freizeit damit, Gitarre spielen zu lernen, nach Material zu suchen und Gelegenheiten ausfindig zu machen, bei denen sie "importierten" oder eigenen Rock spielen konnten.
Odile am gitarrSie nannten sich die "Calamités" (Plage) und traten nach und nach Samstagabends in ihrer Heimatregion auf. Ihr Weg kreuzte zwangsläufig den der Snipers, eine Rockgruppe aus der Nachbarstadt Dijon. Die Calamités standen den Snipers sehr nahe und blieben es auch.
Beide Bands nahmen 1983 auf dem Sampler "Snapshot" jeweils einen Song auf. Die Calamités mit dem Titel "Je suis une calamité" [Ich bin eine Plage] und folgendem Refrain:

Je suis une calamité [Ich bin eine Plage]
Un baton de dynamite allumé [Ein brennendes Stück Dynamit]
Amis un peu de délicatesse [Freunde ein bisschen Vorsicht]
Ou alors en quatrième vitesse [Sonst so schnell wie der Blitz]
Vous n'aurez plus comme seul devoir [Wird eure einzige Aufgabe sein]
Que d'égoutter comme une passoire. [Wie ein Sieb abzutropfen.]

Es war natürlich noch ein weiter Weg um zu einer Kultband zu werden. Doch einige gute "Feen des Rock n' Roll" wachten über das Schicksal der drei Mädchen und wenig später nahm Marcelle die Karriere der Drei in die Hand.

Von links nach rechts: Caroline, Odile und Isabelle


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